22.02.2019

Stapellauf: Die neue M+E-Zeitung

Ziel: Schwerpunkte setzen

Die M+E-Zeitung ist seit ihrem ersten Erscheinen 1983 zu einem der reichweitenstärksten Medien für die Arbeitgeberkommunikation in der Branche gewachsen. Produziert von der IW Medien im Auftrag der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie, erreicht sie in einer Auflage von mehr als 200.000 Exemplaren bis zu vier Millionen Beschäftigte in Deutschlands Schlüsselindustrie.

Seit Februar 2019 tut sie dies im neuen Look und mit neuer Struktur. Damit greife man die veränderte Mediennutzung und anderen Sehgewohnheiten der Leser auf, erklärt Projektleiter Klaus Chevalier: „Aus Social Media sind die Menschen stärker visuelle Inhalte gewohnt sowie eine eher häppchenweise Aufbereitung: kurze Inhalte, die sie schnell konsumieren können.“ Die M+E-Zeitung setzt auf diese Trends: zum Beispiel in Infografiken, Bildzitaten, großen Fotos mit überraschenden Perspektiven und non-linearen Erzählformaten ohne vorgegebene Lesereihenfolge.

Mehr Flexibilität

„Die wichtigste Veränderung ist aber die Flexibilität“, sagt Redaktionsleiter Nicolas Schöneich. Jede der jährlich vier vierseitigen Ausgaben fokussiert auf ein Schwerpunktthema, das inhaltlich und gestalterisch stets unterschiedlich aufbereitet sein kann. „Abgesehen von unserem Logo, den Schriftarten und den Farben ist eigentlich nichts ‚gesetzt‘. Außer dass wir die Seiten 2 und 3 immer gemeinsam als Poster gestalten wollen, das Betriebe auch aushängen können.“

Bis auf das Logo wird jede M+E-Zeitung unterschiedlich aufgebaut sein

Die neue Schwerpunktsetzung war auch Resultat des Leserfeedbacks, das die IW Medien durch Gesprächsrunden in Betrieben und Fragebögen in der Zeitung eingeholt hatte. Chevalier schildert das Ergebnis so: „Die Themen der Zeitung kommen gut an. Worüber die Arbeitgeber berichten wollen und was die Mitarbeiter von ihren Firmen wissen wollen, war weitgehend identisch: Arbeitsplätze, konjunkturelle Entwicklung sowie Trends aus Arbeitswelt und Technik.“

Teil der Kommunikationsstrategie

Mit Schwerpunkten auf solchen Themen fügt sich die M+E-Zeitung zugleich noch besser in die Kommunikationsstrategie der Arbeitgeberverbände ein und unterstützt deren jeweils aktuelles Hauptanliegen. Schon auf dem Cover ist sie nun explizit als „Informationen der Arbeitgeber aus der Metall- und Elektro-Industrie“ ausgeflaggt. „Sie ist DAS Medium der Verbände, mit unverzerrten Positionen“, betont Chevalier. Ergebnis des Leserfeedbacks war, dass diese Transparenz geschätzt wird: „Die Beschäftigten nutzen die Zeitung zur Meinungsbildung. Sie akzeptieren und heißen gut, dass die Arbeitgeber eine Position haben, die sie den Mitarbeitern kommunizieren möchten.“

Der mediale Schwerpunkt wird auch künftig klar auf der gedruckten Zeitung liegen. Mit ihr erreichen die M+E-Verbände gerade die gewerblichen Mitarbeiter in Pausenräumen oder Kantinen, die im Arbeitsalltag keinen Zugriff auf digitale Informationen haben. Gleichwohl hat die IW Medien auch die Webseite unter www.me-zeitung.de neu aufgesetzt. Alle Inhalte aus der Zeitung sind dort verfügbar und können über Social Media geteilt werden. Ganz, wie es der veränderten Mediennutzung entspricht.

 

Koordinaten
50°56′44.6″N 6°57′47.6″E (IW)
me-zeitung.de

 

Crew
Klaus Chevalier,
Leiter Crossmediale Projekte

Redaktion,
Design,
UX/UI,
Programmierung,
Produktion,
Marketing,
Vertrieb


M+E im Schiffbau
2017 waren nach Angaben von
Gesamtmetall 74 Schiffbauunternehmen
mit knapp 16.000 Beschäftigten
Mitglied eines M+E-Arbeitgeberverbands.
Aber auch die Mitarbeiter in Gießereien,
im Maschinenbau und in der Metallverarbeitung,
in Elektro technik und Feinmechanik
fertigen wichtige Komponenten
für den Einsatz an Bord.