29.06.2018

Internationale Gewässer:
Büro Brüssel

Ziel: Das IW europaweit vernetzen

Das IW-Büro in Brüssel hat 2018 das dritte Jahr seines Bestehens gefeiert. Zum unrunden Geburtstag gab es Ende Juni einen besonderen Erfolg zu verzeichnen: IW-Direktor Michael Hüther wurde in die Stakeholder-Gruppe des EU-Entbürokratisierungsprogramms REFIT (Regulatory Fitness and Performance Programme) berufen. REFIT soll zu Bürokratie abbau und Kosteneinsparungen in der EU-Gesetzgebung beitragen, vor allem mit Blick auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Dazu kommen die Stakeholder sowie Regierungsvertreter mehrmals jährlich zusammen und prüfen Vorschläge zur Entbürokratisierung, die zum Beispiel Unternehmer oder Vertreter der Zivilgesellschaft eingereicht haben.

Sie geben Stellungnahmen zu Sinn oder Unsinn der jeweiligen Regulierung ab, die dann an die EU-Kommission gehen. Zunächst bis Ende 2019 wird Hüther als einer von 19 REFIT-„Interessenträgern“ fungieren.

Michael Hüther (vordere Reihe, 6. v.r.) und die anderen Mitglieder des REFIT-Programms. Foto: Georges Boulougouris

Vielfältige Themen und Veranstaltungen

Seine Interessen hat das IW auch bei Veranstaltungen und Gesprächen zu Themen wie Online-Plattformen, nachhaltigen Lieferketten oder Energie- und Cybersicherheit nach außen getragen. Zu den Highlights gehörte Hüthers Präsentation beim halbjährlichen Konjunkturprognoseseminar der Generaldirektion Wirtschaft und Finanzen (ECFIN) der EU-Kommission.

Und in der Handelspolitik konnte das IW mit einer Präsentation auf dem „Trade Day“ der Kommission sowie im Rahmen eines Seminars mit der kanadischen Botschaft Akzente setzen. Seine erfolgreichen Kooperationen mit BDI und Bankenverband setzte das IW durch gemeinsame Veranstaltungen und im fachlichen Austausch fort.

Auch intern treibt das Büro Brüssel die Internationalisierung voran: Seit 2018 haben alle neuen, aber auch andere interessierte Mitarbeiter des IW-Verbunds die Möglichkeit, einen „Brüssel-Tag“ mitzumachen, an dem sie das Büro und die Arbeit in der EU-Hauptstadt kennenlernen. Sie treffen Vertreter deutscher und europäischer Verbände sowie Journalisten, besuchen EU-Institutionen und nehmen an europapolitischen und fachlich relevanten Veranstaltungen teil. So sollen die „Brüssel-Tage“ von Anfang an die europäische Dimension des IW im Arbeitsalltag der IW-Mitarbeiter verankern. Zur Europäisierung tragen auch die Hospitationen im IW-Büro Brüssel bei, die mehrere Mitarbeiter aus IW und IW Medien durchliefen.

Und in der Handelspolitik konnte das IW mit einer Präsentation auf dem „Trade Day“ der Kommission sowie im Rahmen eines Seminars mit der kanadischen Botschaft Akzente setzen. Seine erfolgreichen Kooperationen mit BDI und Bankenverband setzte das IW durch gemeinsame Veranstaltungen und im fachlichen Austausch fort.

Diskutierten über Handelspolitik (v.l.): Kate Kalutkiewicz, Handelsattaché der US-Vertretung bei der EU, Bernd Lange, Vorsitzender des Handelsausschusses im Europäischen Parlament, IW-Büroleiterin Sandra Parthie, Denis Redonnet, Direktor WTO, Legal Affairs & Trade in Goods der EU-Kommission sowie Stéphane Lambert, Handelsattaché der kanadischen Botschaft bei der EU.

Auch intern treibt das Büro Brüssel die Internationalisierung voran: Seit 2018 haben alle neuen, aber auch andere interessierte Mitarbeiter des IW-Verbunds die Möglichkeit, einen „Brüssel-Tag“ mitzumachen, an dem sie das Büro und die Arbeit in der EU-Hauptstadt kennenlernen. Sie treffen Vertreter deutscher und europäischer Verbände sowie Journalisten, besuchen EU-Institutionen und nehmen an europapolitischen und fachlich relevanten Veranstaltungen teil. So sollen die „Brüssel-Tage“ von Anfang an die europäische Dimension des IW im Arbeitsalltag der IW-Mitarbeiter verankern. Zur Europäisierung tragen auch die Hospitationen im IW-Büro Brüssel bei, die mehrere Mitarbeiter aus IW und IW Medien durchliefen.

 

Koordinaten
52°30′51.7″N 13°24′09.9″E
(IW-Büro Brüssel)

 

Crew
Sandra Parthie,
Leiterin Büro Brüssel

Aljoscha Nau,
Referent Europapolitik

Wissenschaftler aus
IW und IW Consult


Häfen
Das belgische Antwerpen
hat den hinter Rotterdam
zweitgrößten Seehafen Europas.
2017 wurden hier knapp 10,5 Mio.
Container umgeschlagen.
Der Lütticher Binnenhafen ist
Europas Nummer drei hinter
Duisburg und Paris.

Wasserstraßen
Relativ zur Größe des Staatsgebiets,
hat Belgien eines der dichtesten
Wasserstraßennetze Europas:
Auf gut 35.000 Quadratkilometer
kommen 1.500 Kilometer
Wasserstraßen.

Seestreitkräfte
Im Dienst der belgischen Marine
stehen 15 Schiffe, darunter zwei Fregatten.
Sie sind nach dem ersten König Belgiens,
Leopold I., und seiner Frau Louise benannt.