Kreativraum; Foto: Roth

co.lab

Kreativlabor der IW Medien, in dem ⇒ crossmediale Teams über mehrere Wochen Projekte entwickeln können. Ist anders aufgebaut und ausgestattet als sonstige IW-Büros. Schafft so buchstäblichen Raum für bessere Qualität, mehr Kreativität und reibungslosere Abläufe. Wie, erklärt Ideengeber Klaus Chevalier.

Die Digitalisierung hat dazu geführt, dass wir in großen Projekten viel mehr abteilungsübergreifend zusammenarbeiten: Redakteure für Text, Video, Bilder, Social Media; Konzeptioner für Kampagnen und Marketing; Designer für Webseiten und Print; Projektleiter und -manager. Die Leute sind alle anders, ticken unterschiedlich, sitzen auf verschiedenen Etagen. Die Herausforderung ist, sie so zusammenzubringen, dass sie miteinander reden und bestmöglich zusammenarbeiten. Das ist nichts, was alleine uns herausfordert – auch Konzerne wie Apple haben festgestellt, dass Kommunikation über Abteilungen und vor allem Etagen hinweg unnötige Hürden mit sich bringt. Also haben wir dafür einen Raum geschaffen.

Er soll dazu dienen, dass sich die Mitarbeiter stärker mit dem gemeinsamen Projekt identifizieren. Dieser Raum soll zu einem temporären Headquarter werden – wenn ich hier reinkomme, lege ich den Schalter um, bin fokussiert auf die Aufgabe, weiß, dass das meine Leute sind. Großartig wäre es, wenn man dann zum Feierabend sagt, lass uns noch ein Bier zusammen trinken. Ein Raum, in dem man bleiben kann. In dem wir mehr miteinander reden, uns mit dem Projekt identifizieren, zusammenwachsen.

 

Einrichtungsdetails

Chan|ce
Gelegenheit, etwas positiv zu verändern. Bietet das co.lab, um konzentriert und kreativ zusammenzuarbeiten – was nach innen zu optimierten Abläufen, und für die Kunden zu besseren Ergebnissen führt.

Cha|os
Abwesenheit von Ordnung. Kann Bestandteil eines Kreativprozesses sein, solange es früher oder später geordnet wird. Dazu gibt es im co.lab viele technische und räumliche Möglichkeiten.

Cha|rak|ter
Zentrale Wesenszüge von Menschen und Institutionen wie dem IW. Sollte immer gewahrt bleiben, um authentisch und glaubwürdig zu sein. Der IW-Charakter schwang daher bei der Konzeption des co.lab immer mit, weshalb es nicht wie ein Industrieloft im angesagten Kölner Stadtteil Ehrenfeld aussieht.

    
Cross|me|di|ale
Kam|pa|g|ne
Nutzung mehrerer miteinander verschränkter Medienkanäle zur Kommunikation. Kann zum Beispiel in einer Kombination aus Webseite und Printpublikation oder Außenwerbung und App bestehen. Erfordert das Zusammenspiel unterschiedlicher Talente wie Konzeption, Redaktion, Print- und Webdesign, Programmierung und Projektmanagement. Leiter der Abteilung „Crossmediale Projekte“: Chevalier, Klaus.